Eine Rettungskette beginnt bereits vor dem Tauchgang mit der gründlichen Vorbereitung. Dazu gehört, sich Informationen zum Tauchgebiet zu beschaffen, wichtige Telefonnummern parat zu haben und sich zu erkundigen, ob Sauerstoff vorhanden ist!

Ist bereits ein Notfall eingetreten ist es wichtig alle diese Maßnahmen sinnvoll zu koordinieren. Hierzu wird üblicherweise das Bild einer Kette verwendet die aus fünf Gliedern besteht:

Zu den Sofortmaßnahmen zählen nicht nur das Retten eines Verletzten aus einer Gefahrenzone sondern auch das Sichern einer Unfallstelle und natürlich die Eigensicherung.

Aber auch ein Bereich der oft zu selten erwähnt wird muss beachtet werden: die psychologische Betreuung! Das Wichtigste in einer akuten Notfallsituation ist auf den Betroffenen beruhigend einzuwirken und ggf. körperlichen Kontakt zu ihm aufzubauen, wie z.B. die Hand auf die Schulter zu legen.

Der Notruf.

Nahezu jeder hat heutzutage von den fünf W´s gehört. Aber wer bekommt sie auf Anhieb zusammen? Bei den fünf W´s handelt es sich um die zentralen Fragen die man bereits vor dem Notruf in Erfahrung gebracht haben sollte:

Wo ist der Notfall?

Was für ein Notfall liegt vor?

Wie viele Verletzte gibt es?

Welche Art von Verletzungen haben die Betroffenen?

Warten auf eventuelle Rückfragen.

 

Wenn man die fünf Ws beherrscht, ist es gut sie zu verwenden. Man darf sich aber auf keinen Fall dadurch unter Druck setzen lassen und es darf niemals dazu führen, dass jemand aus Unsicherheit nicht den Notruf alarmiert! In den Rettungsleitstellen sitzen Menschen, die gelernt haben professionell mit Notrufsituationen umzugehen. Auch und vor allem wenn jemand „kopflos“ anrufen sollte.

Deshalb: im Notfall immer den Notruf alarmieren auch dann, wenn man nicht genau weiß, was man sagen soll.

Rettungskette:

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